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Herkomer Museeum Landsberg



Der englische Künstler Sir Hubert von Herkomer (1849-1914) ließ ab 1884 den von ihm so benannten Mutterturm erbauen. Der Atelierturm ist original ausgestattet und ein besonderes Beispiel der Wohnkultur im ausgehenden 19. Jahrhundert. Das Bau-Ensemble birgt Gemälde, Skulpturen, Möbel, Fotos, Erinnerungsstücke und Grafiken des Künstlers.

Führungen auf Anfrage

www.museum-landsberg.de


Neues Stadtmuseum Landsberg



5500 Jahre in ausgewählten Beispielen

Stadt und Umland, Schützenscheiben, Ofenkacheln, Biedermeier Schlafzimmer, Salon der Gründerzeit, Apothekeneinrichtung, Schuhmacherwerkstatt, Sonderausstellungen, Spezialsammlungen(Walter Georgi, Hubert von Herkomer, Hans Kirsch, Johann Mutter und Klaus Schröter)

Führungen auf Anfrage

www.museum-landsberg.de


Historisches Schuhmuseum Landsberg



Das ,,Landsberger Schuhmuseum'' zeigt in 18 Vitrinen Schuhmode aus 8 Jahrhunderten.Trachtenschuhe aus aller Welt, silberne Hochzeitsschuhe aus Afghanistan, goldbestickte Schnabelschuhe aus dem Orient, chinesische Gin-lin Schuhe für Damenschnürfüße. Schuhe aus den verschiedensten Materialien wie z.B. Seegras, Schilf, Stroh, Birkenrinde, Autoreifen, Leder, Stoff, Holz usw.

Schuhe von prominenten Persönlichkeiten, Ornatschuhe von König Ludwig II. von Bayern, Stiefletten der Kaiserin Elisabeth(Sisi) von Österreich- bis hin zu Fußballschuhen von Lothar Matthäus oder den Tennisschuhen von Steffi Graf.

Im historischen Schuhmuseum ist außerdem die größte Schuhlöffelsammlung der Welt zu besichtigen.

Geöffnet ist das Schuhmuseum derzeit für Besucher nach telefonischer Vereinbarung (außer Sonntag). Anmeldung bei Schuhhaus Pflanz Tel.: 08191/42296


Bauernhausmuseum in Ellighofen



Das Bauernhausmuseum Weiß-Egger in Ellighofen ist eine Außenstelle des Neuen Stadtmuseums Landsberg am Lech. Dieser Hof gehört zu den ältesten des Ortes und wurde etwa 300 Jahre lang bewirtschaftet. Bis ins Jahr 1992 war der Hof bewohnt.

Dieses am originalen Ort befindliche Baudenkmal repräsentiert historische regionale Architektur und bäuerliche Lebens- und Arbeitsweise.

Es werden individuell abgestimmte Führungen angeboten, auch für Kindergärten und Schulklassen.

www.museum-landsberg.de


Römermuseum ( Museum Abodiacum ) Epfach



Ständige Ausstellungen zur römischen Geschichte von Epfach, Landkreis Landsberg am Lech.

Das Museum ist Sommer wie Winter tagsüber geöffnet, der Eintritt ist frei. Führungen für Schulklassen und Gruppen nach telefonischer Anmeldung. ( Tel.: 08191/943977)

www.epfach.de


Bauernhofmuseum Jexhof



Das Bauernhofmuseum Jexhof wurde 1987 in der Trägerschaft des Landkreises Fürstenfeldbruck eröffnet, nachdem sich seit 1983 ein Förderverein um den Erhalt der Hofanlage bemüht hatte.

www.jexhof.de


Bergwerksmuseum Penzberg



Das Museum bietet einen Einblick in die geologischen Grundlagen des oberbayrischen Kohlebergbaus und stellt die Geschichte des Pezberger Bergwerks dar. Nachgebaute Strecken und verschiedene Förderwagen vermitteln ein realistisches Bild eines Grubenbetriebes. Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten im Internet www.bergknappenverein-penzberg.de


Missionsmuseum St. Ottilien



Das Missionsmuseum enthält wertvolle völkerkundliche und zoologische Sammlungen aus Afrika und Sudostasien und informative Darstellungen zur Missionsgeschichte. Besichtigen sie auch das große - in dieser Form heute sicherlich einzigartige Tierpanorama. Eintritt frei.

www.erzabtei.de


Oberammergau Museum



Es ist ein besonderer Moment, wenn man von der Dorfstraße aus durch die schwere grüne Tür das Oberammergau Museum betritt. Und damit in eine Welt der Fragen und Antworten.

Wussten Sie, dass eine große Anzahl von Kirchenaltären in den USA aus Oberammergau stammt? Dass Rudolf Wachter, dessen moderne Skulpturen oftmals verwirren und provozieren, u.a. an der Schnitzschule in Oberammergau studiert hat? Verblüffend, oder?

Der etwas verstaubte Begriff "Heimatmuseum" lässt sich hier mit ganz neuem Leben füllen.

Neben dem weltberühmten Passionstheater sollte das "neu-alte" Museum auf der Besucheragenda weit oben stehen.

Alt, weil es bereits 1910 eröffnet wurde - mit dem Schwerpunkt, die Schnitzkunst ins rechte Licht zu rücken, natürlich auch die berühmte histotische Oberammergauer Kirchenkrippe. Neu, weil die Exponate von Museumsleiterin Constanze Werner nun einen trefflichen Rahmen erhalten haben.

Sie hat ein Museum im Museum inszeniert und die Exponate bewusst so vorgestellt, wie man das 1910 auch getan hat: In Vitrinen gepackt sieht man Hampelmänner, Tierfiguren, Spielzeug, die bewegliche Festung von Scharnitz und überaus filigrane Feinschnitzereien. Es lohnt sich hinzusehen, zum Beispiel die "Jagd am Kofel" genau zu betrachten. Das Werk ist vielleicht 50 cm hoch und doch eindrucksvoll bevölkert mit beherzten Jägern und behänden Gämsen. Schnitzkunst meint nicht immer nur Madonnen, Schnitzkunst ist Sozialgeschichte!

Einen spannungsreichen Kontrast dazu bildet die Abteilung des 20.Jahrhunderts. Sie setzt auf wenige aber ausdrucksstarke Exponate, auf Medieneinsatz mit Diashows und dem Computerterminal, an dem der Gast zum Forscher in Sachen Schnitzkunst wird.

Das Dachgeschoss bietet einen schönen Rahmen für Sonderausstellungen und die sind ganz im Sinne des integrativen Konzepts von alt und neu, nah und fern, mal weltweit und mal volkskundlich orientiert. Diese Museum geht behutsam mit Kunst um und lehrt Altes neu zu sehen.


 

 

 

 

 

... und viele weitere kleine Museen rund um Landsberg